Im Finale ganz knapp am Turniersieg vorbei!
(Bregenz, 29. November 2008) Wie bereits im Vorjahr konnten unsere Kickboxer, Michael Tran und Dominik Huber bei den internationalen Vorarlberger Meisterschaften um den Sieg mitfighten. Waren es im Vorjahr noch jeweils die Plätze 3 holten sich Michael und Dominik diesmal den Vizemeistertitel. Das gut besuchte Turnier mit 200 Startern aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Kroatien und Lichtenstein ist für unsere Kickboxer der Einstieg in die Wettkampfsaison.
Siegen muss gelernt sein!
Mike startete im Semikontakt und Leichtkontakt in der Klasse bis 70 kg. Bei seiner Premiere im Boxring (Leichtkontakt) schlug sich Mike ganz gut – musste sich allerdings bereits nach dem ersten Kampf aus dem Turnier verabschieden. In einem knappen Kampf überzeugte Mike mit sehr guten Beintechniken und guter Raumnutzung. In beiden Runden hatte man jedoch das Gefühl, dass Mike seine Hände zu Hause vergessen hatte. Boxtechnisch war hier kaum bis überhaupt nichts zu sehen. Hier gibt’s noch eine Menge zu lernen.
In seiner Stammkategorie – Semikontakt konnte er aber wieder sein Talent für Bewegungen, Technik und Distanzen zeigen. Ohne Kompromisse bzw. Probleme gewann er Kampf für Kampf. Im Finale führte er bereits mit 5 Punkten - Restkampfzeit 30 Sekunden (ist ungefähr so, wie wenn eine Fußballmannschaft in der 85 Minute mit 3:0 führt). Aber man glaubt es kaum, Pokemon, wie ihn seine ehemaligen Trainingskollegen aus Lichtenstein – liebevoll nennen, macht auf „Mister Lässig“ und schafft es wirklich, das Finale, nach der dritten Verlängerung mit einem Punkt zu verlieren. Sein Gegner konnte es selbst nicht glauben und freute sich über das nette Geschenk. Was soll’s, manchmal braucht man solche Erlebnisse um wirklich Siegen zu können.
Dominik der Spezialist für Leichkontakt
Eine sehr gute Entwicklung nimmt Dominik Huber. Im letzten halben Jahr hat er mehr auf Leichkontakt trainiert und somit einen großen Schritt im Richtung Boxring gemacht. Trotz der noch immer fehlenden Routine, ist es sein unbändigen Kampfgeist und die erstaunliche taktische/technische Reife, die dafür sorgte, dass er um den Turniersieg mitkämpfen konnte. Im Finale hat er gegen einen „alten Hasen“ einen guten Kampf geliefert. Sein Gegner verstand es allerdings den Kampf geschickt zu lenken. Die Angriffe von Dominik waren zu berechenbar. Hinzu kamen einige Timing – Fehler und eine noch nicht ausgereifte Boxtechnik. Aber was soll’s, es wird noch viele Turniere für Dominik geben, in denen er Routine bekommen und seinen Weg in Richtung Vollkontakt erfolgreich fortsetzen kann.
MagicFit gratuliert auf alle Fälle den beiden Kämpfern zum Vizemeistertitel!