Freude auf die Schule

Was Kindern und Eltern den Beginn nach den langen Ferien erleichtert

Vielen Kindern wird der Einstieg in den neuen Lebensabschnitt mit einer prall gefüllten Schultüte versüßt. Doch der fürs Auge so attraktive Inhalt vieler Schultüten schlägt so manchem Kind auf den Magen. Mit ein paar kreativen Ideen lässt sich jedoch auch viel Nützliches in die Schultüte packen.

Beliebte Alternativen

Beliebte Alternativen sind eine bunte Dose für die Pausenverpflegung, eine coole Trinkflasche, Lichtreflektoren, ein Hüpfgummi für „bewegte Pausen“ oder ausgefallene Schreibwaren. „Studentenfutter mit Nüssen für starke Nerven und Pausenäpfel sind ebenfalls zum Füllen geeignet. „Selbstverständlich dürfen ein paar ausgewählte Süßigkeiten, die Ihr Kind besonders gerne mag, nicht fehlen“, sagt aks Ernährungswissenschafterin Mag. Angelika Stöckler.

Selbstvertrauen
Der Schulanfang sollte aber nicht erst am ersten Schultag beginnen. „Besuchen Sie die Schule bereits vorher einige Male. So kann Ihr Kind mit Ihnen das „Unbekannte“ schon einmal entdecken“, rät aks-Psychologin Mag. Irene Fitz. Vielleicht finden sich dabei sogar ein paar Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof, auf die sich das Kind freuen kann. Diese Besuche eignen sich auch, um den Schulweg und die Verkehrsregeln zu üben und den Schulweg sicherer zu gestalten. „In den ersten Wochen sollten Eltern und Kinder den Schulweg gemeinsam zurücklegen. Wenn dabei Ihr Kind entscheiden kann, welchen Weg es nimmt, vermittelt das Sicherheit und Selbstvertrauen und Sie können das Verkehrsverhalten Ihres Kindes besser beurteilen“, so aks-Sportwissenschafter Stephan Schirmer.

Zu Fuß in die Schule

Kinder brauchen auch ausreichend Bewegung, denn sie liefert genügend Energie für Schule und Hausaufgaben. „Ideal ist eine Stunde pro Tag. Damit unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Kindes nachhaltig“, betont Stephan Schirmer. Bewegung beginnt übrigens bereits beim Schulweg. Wer Kinder motivieren möchte, sollte überdies die Vorbildwirkung nicht unterschätzen.

Nie ohne Frühstück

Ein wichtiger Bereich ist die Ernährung. Kinder, die bedarfsgerecht essen und trinken können sich besser konzentrieren und sind leistungsfähiger. Mit leerem Magen fehlt nämlich den Gehirnzellen die Nahrung für schulische Hochleistungen. Daher müssen die über Nacht geleerten Reserven in der Früh wieder aufgefüllt werden. Ideal dazu ist ein Müsli aus Joghurt mit Getreideflocken und frischen Früchten oder ein leichtes Vollkornbrot mit Frischkäse bzw. Marmelade und ein warmes Getränk. „Gesund frühstücken ist eine Gewohnheitssache, die täglich trainiert werden muss", betont Angelika Stöckler. Also nicht aufgeben, wenn es nicht gleich klappt.

 

Gutes und weniger Gutes

"Energiespender" "Schlappmacher"
- frisches Obst - Süßigkeiten
- knackiges Gemüse (mit Dip) - süßes Gebäck, Kuchen
- Naturjoghurt mit Obst und Haferflocken - Schokoriegel, süße Müsliriegel, Schoko- und Milchschnitten
- Vollkornbrötchen mit magerem Schinken oder Käse - Semmel mit Leberkäse oder fettem Belag
- Brötchen mit Topfenaufstrichen - süße Kinder-Milchprodukte, süßes Fruchtjoghurt
- Nüsse (ungesalzen) - süße Brotaufstriche
- Wasser oder gespritzte Fruchtsäfte - Limos, Colas, Eistess, Energy-Drinks