Feldkircher Kickboxer überraschen...

Feldkircher Kickboxer überraschen bei internationalen Bregenzer Kickboxturnier

(Bregenz, 24. November 2007) Wer hätte schon darauf gewettet, dass sich die beiden Feldkircher Kickboxer „Mike“ - Michael Tran und Dominik Huber , bei dem mit ca. 150 internationalen Startern - gut besetzten Turnier, „im wahrsten Sinne des Wortes“ - so gut schlagen würden. Für unsere Kämpfer war erst das Halbfinale bzw. der spätere Sieger eine noch zu schwierige Hürde.

Tolle Kampfstatistik - 6 von 8 Kämpfen gewonnen
Mike startete im Semikontakt in der Klasse bis 70 und bis 75 kg und erreichte in beiden Klassen jeweils den 3. Rang. In der Klasse bis 70 kg scheiterte er im Halbfinale nur ganz knapp (3-1) am zweimaligen Juniorenweltmeister aus Lichtenstein. In den Ausscheidungskämpfen konnte Mike 2 von 4 Kämpfe sogar vorzeitig (jeweils 5:0) gewinnen. Das Ergebnis erscheint umso erstaunlicher, wenn man die berufsbedingte Trainingshäufigkeit (derzeit 1 X pro Woche) von Mike berücksichtigt. Hier kann man von einem sehr großen Talent ausgehen. Mike besticht durch sein gutes Gefühl für Bewegungen und Distanzen. Der große nationale und internationale Erfolg ist jedoch nur über die Trainingshäufigkeit zu erreichen.

Im Leichtkontakt um Sieg betrogen!
Nachdem Dominik, er startet derzeit übrigens für Lichtenstein, in der Gewichtsklasse bis 85 kg (Semikontakt) knapp im Halbfinale scheiterte, setzte er sich im kleinen Finale um den dritten Platz klar durch. Dabei profitierte er auch von seiner „Geheimwaffe“, einem Mittelding zwischen Back – Kick und Horse Kick, mit dem er seinen Gegner sogar in ein unbeabsichtigtes KO schickte. Nun, beim Semikontakt gibt es kein KO und so ging der Kampf nach ca. 10 Minuten Unterbrechung weiter. Am Sieg von Dominik änderte das natürlich nichts.
Noch besser lief es für Dominik im Leichtkontakt. Trotz der fehlenden Routine konnte er mit sehr viel Willen, unbändigen Kampfgeist und erstaunlicher taktischen und auch technischen Reife, die Kämpfe klar für sich entscheiden. Leider waren zwei von drei Kampfrichtern im Halbfinale mit ihren Gedanken schon auf der Heimreise. Selbst der Dominiks Gegner war bei der Ergebnisbekanntgabe - sichtlich überrascht. Aber was soll’s es wird noch viele Turniere für Dominik geben und sein Weg in Richtung Vollkontakt und somit zu einer gewissen Unabhängigkeit von Kampfrichterentscheidungen scheint ja bereits gelegt.

 

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